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Offene Wunden I

Hier nur der Anfang des Textes, der abgelehnt wurde. Die meisten werden ihn ja schon kennen.
Schlafen
Es gibt Liegezimmer und Sitzzimmer. Im ersten Fall dominiert das große Bett deutlich den Raum, andere Sitzmöglichkeiten sind nur Alibi. Leute mit dieser Variante schlafen gern großflächig, manchmal sogar tagsüber beim versuchten Lesen oder Arbeiten. Die Distanz zwischen Schlafen und Leben ist gering, bei Besuch wird maximal eine Decke über die federne Intimzone gebreitet. Der Bewohner ist ein Nesttyp, der die mütterliche Wärme vermisst. Eine pragmatische Abwandlung ist der Hochbetttyp. Ursprünglich entstanden aus der Platznot, trennt er ideal zwischen Leben und Schlafen. Unten lebt […]

2006-02-14T10:36:00+01:0014. Februar, 2006|Allgemein|2 Kommentare

Mein Neon-Artikel

Neon Online wollte meinen schönen Text über die studentische Wohnkultur nicht. Verständlich. Ich verstehe das voll und ganz. Kindisch wäre es nun sich hier darüber auszulassen. Das dort nur verkappte, pseudohippe Möchtegern-Journalisten sitzen, für die man immer nur das ICH im Artikel tausendmal schreiben muss, ICH, ICH, dann wird es schon ein grandioser und lustiger Artikel, vielleicht noch ein Interview mit einem Psychologen hinterher um DAS ICH zu bestätigen, aber das muss nicht sein, für eine Titelgeschichte reicht es auch schon ICH zu sagen. Insofern ist die Neon das modernste unter allen Magazinen, am nächsten auch an der modernen Philosophie, […]

2006-02-13T22:42:00+01:0013. Februar, 2006|Allgemein|1 Kommentar

Geschluckte Enten: Dicke Thüringer

Die Thüringer sind nicht die dicksten Deutschen. Ein längerer Artikel in der Thüringer Allgemeinen wollte dies investigativ herausgefunden haben und bezog sich auf eine “jetzt veröffentlichte Studie der deutschen Gesellschaft für Ernährung”. Das Problem dabei, der zitierte Wissenschaftler aus Jena bestätigte lediglich, dass es keine neue Studie gebe. Die Thüringer wären nur in einer Studie aus dem Jahr 2000 die Dicksten, mittlerweile seien die Thüringer in der Folge-Untersuchung von 2004 nur noch unter den Top-Drei der Dicken. Die Reporterin habe ihn wohl falsch verstanden. Aber die Meldung machte in einer gekürzten DPA-Version die bundesweite Runde. Auch wenn sie komplett erfunden […]

2006-02-13T20:58:00+01:0013. Februar, 2006|Allgemein|0 Kommentare

Wahrheit. Ein Nachtrag

Wahrheit wird überschätzt: Wie kann das, was man in einer Sekunde des Lebens fühlt und denkt, das sein, was Tage und Wochen lang gilt?
Ist sie nicht bloß eine aus dem Fluss geschöpfte Hand voll Wasser, die Fluss sein soll: Trinkbar oder ungenießbar, sauber oder verdreckt, warm oder kalt. Der Fluss ändert sich nicht innerhalb von Sekunden und dreht sich auch nicht um 180 Grad. Aber er ändert sich trotzdem und auch die schöpfende Hand mit ihm. Einmal schöpft sie vom sicheren Ufer, einmal von der trockenen Brücke oder vom seichten Ufer aus, häufig genug schöpft sie aber auch in der […]

2006-02-13T10:00:00+01:0013. Februar, 2006|Allgemein|2 Kommentare

Wayback

Hier mal die Vorstellung einer tollen Recherchemöglichkeit im Internet. Unter http://waybackmachine.org kann man in der Vergangenheit des Internets surfen. Ein riesiger Server hat dort ein riesiges Repertoire an Seiten aus dem Internet nahezu alle drei Monate einmal gespeichert. So kann man auf den schrecklich schlecht gebauten allerersten Homepages herumsurfen, kann sich alte Vorlesungsverzeichnisse anschauen, kann sich ausgestorbene Produkte anschauen, etc.
Sicherlich ist es auch bedenklich, dass nichts mehr löschbar ist, dass jeder Fehler ewig dokumentiert bleibt. Aber es ist auch nur gerecht, da alle anderen Medien die Verantwortung für ihre Inhalte tragen müssen. Nur weil es einfacher löschbar ist, heißt es […]

2006-02-12T12:02:00+01:0012. Februar, 2006|Allgemein|0 Kommentare

Der faire Valentinstag

Ein kurzer Vortrag zum kommenden Valentinstag: Neulich war ich bei der konstituierenden Sitzung unseres Studentenrats. Dort trat also die neue Jenaer Studentenvertretung zusammen. Dabei mussten auch die alten Referenten für ihre Arbeit im vergangenen Jahr bestätigt werden und mit einem neuen Mandat ausgestattet werden.
Das gilt nun auch für den Valentinstag. Da müssen auch die Freunde bestätigt werden. Die Frau ist also an diesem Tag grundsätzlich frei und kann von jedem umworben werden. Am Ende des Tages kann sie dann die Bestätigung für ihren Freund oder irgendjemand anderen, dessen Werbung sie besser fand, aussprechen. Sie muss natürlich dann ihre Kriterien offenlegen, […]

2006-02-11T00:05:00+01:0011. Februar, 2006|Allgemein|1 Kommentar
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